3 Fragen an…Thomas Swiderski – Schimmelpfennig Stiftung
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3 Fragen an…Thomas Swiderski

Kurze Vorstellung der Person:
Name: Thomas Swiderski
Beruf: Galvaniseur, Diplom Kaufmann, MBA,
Alter: 46
Förderungsdauer: 8 Semester
3 Fragen an…
1. Wie wurden Sie Stipendiat der Schimmelpfennig-Stiftung?
Da die Stiftung relativ klein ist, wird nicht offensiv geworben. Ich habe von Freunden von der Stiftung erfahren, die gefördert worden sind und bin bei der Stiftung vorstellig geworden. Als Pflegekind habe ich BAföG erhalten und die Grundvoraussetzung für ein Stipendiat erfüllt.
2. Was macht die Stiftung für Sie aus?
Die Stiftung setzt sich für die Chancengleichheit im Bildungswesen ein. Die Stiftung fördert finanziell bedürftige Schüler/Studenten und grenzt sich damit von der Elitenförderung ab. Die Bedürftigkeit macht die Stiftung am objektiven Kriterium aus, d.h. wenn jemand BAföG erhält, geht die Stiftung davon aus, dass die Eltern nicht die finanzielle Kraft haben, ihr Kind zu unterstützen. Meist sind BAföG-Empfänger gezwungen, neben dem Studium zu arbeiten, um den Lebensunterhalt – insbesondere in Großstädten – bestreiten zu können. Die Stiftung stockt BAföG in der Höhe auf, dass die Lebenshaltungskosten gedeckt sind und sich der Student ausschließlich ums Studium kümmern kann. Oftmals verlängert sich das Studium durch den Nebenjob, oder die Leistungen leiden unter der zusätzlichen Belastung. Die Stiftung sorgt in dieser Form für Chancengleicht in der Bildung.

3. Mittlerweile haben Sie die Seiten gewechselt und sind vom Stipendiaten zum Vorstand der Stiftung geworden. Wie kam es dazu?
Im Jahre 2012 ist ein wohlverdientes Mitglied des Vorstandes frühzeitig verstorben. Als ehemaliger Stipendiat hatte ich immer Kontakt zur Stiftung und wurde zu diesem Zeitpunkt gefragt, ob ich das Ehrenamt übernehmen wolle. Nach einer Bedenkzeit über die zusätzliche Belastung, habe ich es eher als eine spannende Herausforderung und dankbare Arbeit empfunden.
Wir sind aktuell dabei, die Stiftungsarbeit an die heutigen Herausforderungen anzupassen. So haben wir der Stiftung ein neues Gesicht nach außen gegeben, wollen unsere ehemaligen und aktuellen Stipendiaten in einem Alumni vernetzen und wollen aus das 30 jährige Bestehen der Stiftung 2017 feiern.