Schimmelpfennig Stiftung – Deine Bildung. Deine Zukunft

Wir investieren in Bildung.

Die Ferdinand und Charlotte Schimmelpfennig-Stiftung ist eine unabhängige und gemeinnützige Stiftung.
Sie will das Recht auf Bildung stärken, Chancengleichheit verbessern und die Zukunft junger Menschen fördern.
Dafür unterstützt sie bedürftige Studierende Schülerinnen und Schüler materiell bei ihrer Ausbildung.

Leitbild der Stiftung

Unsere Vision – das Leitbild der Stiftung Schimmelpfennig

Gute Bildung entscheidet, wie wir die Zukunft meistern. Ob sich ein Talent entfalten kann und neue Ideen entstehen. Wir sind überzeugt, dass dieser Grundpfeiler allen Menschen zur Verfügung stehen muss. Das Streben nach Fortkommen und sozialem Aufstieg entscheidet – und nicht die Herkunft oder der finanzielle Hintergrund.

Wir wünschen uns eine Gesellschaft, die Bildung als Grundvoraussetzung für das Vorankommen aller Menschen ansieht. Dass nicht nur der Staat, sondern alle gesellschaftlichen Mitglieder ihre Verantwortung wahrnehmen, um eine Chancengleichheit beim Lernen zu ermöglichen.

Deshalb engagiert sich die Ferdinand und Charlotte Schimmelpfennig-Stiftung für eine starke und gebildete Gemeinschaft.

Die Ziele der Stiftung Schimmelpfennig:

Die Schimmelpfennig-Stiftung will:
Soziale Gerechtigkeit fördern
Chancengleichheit verbessern
Gemeinwohlorientierung in der deutschen Bildungslandschaft stärken

Die Ferdinand und Charlotte Schimmelpfennig-Stiftung fördert seit ihrer Gründung im Jahre 1986 bedürftige junge Menschen und ermöglicht ihnen den Zugang zur Bildung. Die Geschichte der Stiftung ist eng mit den Namens- und Kapitalgebern, dem Ehepaar Ferdinand und Charlotte Schimmelpfennig, verbunden.

Am 6. Juli 1895 wurde Ferdinand Schimmelpfennig in Grumbach, Rheinland-Pfalz, geboren. Nach seinem Abitur am Stadtgymnasium Stettin 1914 absolvierte er zunächst eine Banklehre und zog zum Jurastudium zwei Jahre später nach Berlin. 1920 promovierte er an der Universität Greifswald zum Doktor für Rechte.

Nach seinem Studium wurde Ferdinand Schimmelpfennig zum Geschäftsführer der Wohnungs- und Grundstücks-Verwertungs-Aktiengesellschaft (WOGA) ernannt. Er wurde zum engen Vertrauten der Inhaberin Felicia Lachmann-Mosse, welche Tochter des Zeitungsverlegers und Medienmoguls Rudolf Mosse war. Als die Zeitungen der jüdischen Familie Mosse 1933 von den Nationalsozialisten gleichgeschaltet wurden, gründete Ferdinand Schimmelpfennig die Treuhandverwaltung GmbH.

Der in Berlin gelegene Grundbesitz und zahlreiche Wohn- und Geschäftskomplexe wurden durch die entstandene Treuwa im Sinne der Familie Mosse vertreten. Als sich die gesamte Verwandtschaft aufgrund ihrer jüdischen Herkunft zur Flucht aus Deutschland entschied, überließen sie ihr Grundvermögen Ferdinand Schimmelpfennig. Damit es vor der Übernahme der Nationalsozialisten geschützt werden konnte, wandelte Ferdinand das Eigentum in ein Treuhandvermögen um.

Nachdem der Krieg beendet wurde, erlangte die Familie Mosse das komplette Vermögen zurück. Aus Dankbarkeit zeigten sie sich gegenüber Ferdinand Schimmelpfennig finanziell großzügig. Sie ermöglichten ihm mit dem Geld den Erwerb von zahlreichen Mietwohngrundstücken, welcher er bebaute und verwaltete.

Im Laufe der Zeit entstand bei den Eheleuten Charlotte und Ferdinand Schimmelpfennig die Idee, mit ihrem Vermögen eine eigene Stiftung zu gründen. In seinem Testament hielt Dr. Schimmelpfennig im Alter von 90 Jahren fest, dass sein gesamtes Grundvermögen in die Stiftung fließen soll. Nach seinem Tod wurde am 30. Januar 1987 die Satzung der Ferdinand und Charlotte-Schimmelpfennig-Stiftung in Berlin vom Senator für Justiz als Aufsichtsbehörde genehmigt.

Förderung

 

Die Ferdinand und Charlotte Schimmelpfennig-Stiftung fördert junge Menschen in der Ausbildung als Schüler, Student, Promovierende bis zum Alter von 30 Jahren durch die Vergabe von Stipendien.

Die Vergabe eines Stipendiums ist davon abhängig, dass der Bewerber den finanziellen Bedarf während der Ausbildung nicht anderweitig decken kann.

Vorrangig sind in Anspruch zu nehmen: eigenes Vermögen, eigenes Einkommen, Unterhaltsansprüche gegen die Eltern, oder andere Personen, staatliche Leistungen nach dem BAFöG, staatliches Kindergeld, staatliches Wohngeld etc.

Soweit die Einkünfte daraus den Bedarf nicht decken, vergibt die Stiftung Stipendien, so lange Fördermittel vorhanden sind. Ziel der Stiftung ist es, den geförderten jungen Menschen durch Aufstockung der finanziellen Ressourcen den Bedarf deckende Einnahmen zu verschaffen.

 

Bewerber dürfen nicht älter als 30 Jahre alt sein

Bewerber können den finanziellen Bedarf aus eigenen Mitteln nicht decken und haben ggf. Anspruch auf BAFöG

Bewerber sind an einer deutschen Schule zugelassen bzw. an einer deutschen Universität immatrikuliert

Die Förderung der bedürftigen Studenten erfolgt in der Regel über die gesamte Zeit des Studiums oder der Ausbildung. Ziel der Stiftung ist es dabei, den Geförderten eine intensive Ausbildung ohne Zwang des Nebenerwerbs zu ermöglichen.

Bewerbungen für das Stipendium

Bitte richten Sie Bewerbungen für ein Stipendium, bestehend aus Motivationsschreiben, Stand der Ausbildung, Dauer der Ausbildung, Lebenslauf, Darstellung der wirtschaftlichen Verhältnisse mit Belegen, Aufstellung des monatlichen Bedarfs, Zeugnisse (Abitur, Ausbildungsabschlüsse, Teilabschlüsse) und ggf. Bafög-Nachweis, SCHRIFTLICH an folgende Adresse:

Ferdinand und Charlotte Schimmelpfennig-Stiftung
Kreutzwaldstraße 46
14089 Berlin

Wir werden Sie an dieser Stelle über die Vergabe neuer Stipendien informieren.

STIFTEN UND SPENDEN

Wir sind davon überzeugt, dass jeder Bürger die Bildung junger Menschen nachhaltig verändern und fördern kann. Mit persönlichem und finanziellem Engagement können wir unserer sozialen Verantwortung gerecht werden und zu einem starken Bildungssystem beitragen. Alle Möglichkeiten zur Unterstützung und Förderung finden Sie hier.

Spendendaten

Kontoverbindung: Deutsche Bank
DE97 1007 0024 0564 1337 00
DEUTDEDBBER
ST.-NR.: 27/607/01910

VORSTAND

Die gesamte ehrenamtlich tätige Geschäftsführung der Ferdinand und Charlotte Schimmelpfennig-Stiftung setzt sich für die Chancengleichheit zur Bildung ein. Gemeinsam wollen wir für einen guten Social Impact sorgen und die Vermittlung von Wissen auch für bedürftige Studenten ermöglichen.

Kein Student sollte aufgrund eines unbezahlbaren Wohnraumes am Studium gehindert werden. Wir freuen uns deshalb, wenn unser Weg von vielen Menschen gemeinsam gegangen wird und sich Unterstützer finden, die zeitlich oder finanziell unsere gemeinnützige Sache fördern.



Klaus Manthey

1. Vorsitzender

Thomas Klaus Swiderski

2. Vorsitzender

Eberhard Gertis

3. Vorsitzender

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